Der Ungar Gyula Orendt wurde in Rumänien geboren und studierte an der Transylvania Music University in Brasov (Kronstadt) und der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. Bereits als Student sang er unter Helmuth Rilling die Titelrolle in Händels Oratorium »Saul«. Er ist mehrfacher Preisträger des Francisco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona. Nach der 2011 bis 2013 Mitglied des Internatio¬nalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden und Stipendiat der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung war, wurde er 2013 in das Ensemble der Staatsoper Unter den Linden aufgenommen, wo er u. a. in den Rollen Papageno, Figaro (»Il barbiere di Siviglia«), Schaunard, Harlekin und zuletzt als Zurga in »Les pêcheurs de perles« debütierte. Er gastiert am Royal Opera House Covent Garden, beim Glyndebourne Festival, an der Bayerischen Staatsoper, an der Komischen Oper Berlin, an der Deutschen Oper am Rhein, am Gran Teatre del Liceu Barcelona, an der Opéra national de Lorraine Nancy und an der Ungarischen Staatsoper Budapest. Konzertengagements führen ihn u. a. in den Salle Pleyel und die Cité de la musique Paris, die Berliner Philharmonie, den Palace of Arts Budapest und das L’Auditori Barcelona. Er arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Jonathan Cohen, René Jacobs, Zoltán Kocsis, Ingo Metzmacher, Yannick Nézet-Séguin, Jérémie Rhorer, Christophe Rousset, Stefan Soltesz und Robin Ticciati und mit Regisseuren wie Michael Boyd, Achim Freyer, Claus Guth, Barrie Kosky, Marco Arturo Marelli, Hans Neuenfels, Jossi Wieler und Sergio Morabito.