Jacopo Facchini

Jacopo Facchini studierte Klavier sowie Chorleitung und Komposition und absolvierte anschließend eine Gesangsausbildung. Im Anschluss erhielt künstlerische Impulse durch Sara Mingardo, Gloria Banditelli, Monica Bacelli, Romina Basso, Michael Chance, René Jacobs und Gérard Lesne. 2017 und 2018 war er Chordirektor an der Opéra National de Montpellier Occitanie und an der Opéra National de Lorraine. Seit 2019 leitet er regelmäßig das Vokalensemble laBarocca in Mailand und arbeitet mit dem Coro Sinfonico di Milano zusammen. Seit 2022 ist er Chorleiter bei „Il Canto di Orfeo“, mit dem er an zahlreichen Produktionen unter der Leitung von Gianluca Capuano in den wichtigsten europäischen Theatern und bei Festivals teilnimmt, darunter die Salzburger Festspiele. Dort wirkt er auch bei „Hotel Metamorphosis“ mit, einem Opern-Pasticcio nach Musik von Antonio Vivaldi, das von der New York Times zu den besten klassischen Aufführungen des Jahres 2025 gezählt wurde. Zwischen 2024 und 2026 wirkt er an den Tourneen von Glucks Orfeo ed Euridice mit Les Musiciens du Prince – Monaco, Gianluca Capuano und Cecilia Bartoli mit; 2025 und 2026 ist er Chorleiter an der Opéra de Lausanne. Als Gastdirigent arbeitet er mit dem Virgo Vox Ensemble zusammen, mit dem er 2025 für die Aufnahme von „Aswalaq, Zoos Humanos“ von Manuel Contreras Vázquez für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Als Sänger arbeitete er mit zahlreichen Ensembles und Orchestern zusammen und gastierte an Opernhäusern und bei Festivals in Italien und Europa. Seine Diskographie umfasst Aufnahmen für Decca, Glossa, Naxos, Sony Music, Stradivarius, Kairos, Dynamic und Ramée.

Stand: September 2026

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November