Die Berlinerin wurde von Kammersängerin Deborah Polaski und aktuell von Aris Argiris unterrichtet. Ihr Gesangsstudium führte sie zudem nach Mailand ans Conservatorio di musica Giuseppe Verdi und als Mitglied im International Opera Studio der Accademia Nazionale di Santa Cecilia nach Rom.
Ab 2014 trat sie mit dem Pianisten Sergio Lattes mit Werken von Schostakowitsch, Ravel, Tschaikowski und Rachmaninow an der Philharmonie von Messina und in Mailand auf. 2016 debütierte Ionis in Strauss’ »Die ägyptische Helena« an der Deutschen Oper Berlin. An der Universität der Künste Berlin folgte die Rolle der Pythia in Aribert Reimanns’ »Melusine«.
Ihr Konzertrepertoire beinhaltet Pergolesis Stabat Mater, Bachs Weihnachtsoratorium, Rossinis Petite Messe solennelle, Verdis Messa da Requiem und Mahlers 3. Sinfonie. Zu ihren Opernengagements zählen Roßweiße (»Die Walküre«) am Teatro Petruzzelli in Bari und am Teatro di San Carlo in Neapel, »Tod in Venedig«, »Il viaggio a Reims« und »Il trovatore« an der Deutschen Oper Berlin, Widmanns »Babylon« und Reimanns »Gespenstersonate« an der Staatsoper Unter den Linden, »Il viaggio a Reims« an der Semperoper, Annina (»Der Rosenkavalier«), Ulrica (»Un ballo in maschera«) und Marcellina (»Le nozze di Figaro«) am Opernhaus Chemnitz sowie mehrere Partien in »Die Schneekönigin« an der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin. In der Spielzeit 2021/22 ist sie dort in der Wiederaufnahme zu erleben. Seit 2018 ist Ionis Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.