- Barocktage 2026
L’incoronazione di Poppea
Besetzung
- Musikalische Leitung:
- Inszenierung:
- Poppea:
- Ottavia:
- Nerone:
- Ottone:
- Seneca:
- Arnalta:
- u.a.
Die preisgekrönte österreichisch-englische Sopranistin Anna Prohaska gab ihr Debüt im Alter von 18 Jahren an der Komischen Oper Berlin als Flora in Brittens The Turn of the Screw und bald darauf an der Staatsoper Unter den Linden, mit der sie seit ihrem 20. Lebensjahr eng verbunden ist und für mehrere Spielzeiten dem Ensemble angehörte. Hier war sie u.a. als Ännchen (Der Freischütz), Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Poppea (L’incoronazione di Poppea) und Euridice (Orfeo ed Euridice) zu erleben. Ihre internationale Karriere brachte sie bereits an die größten Opernhäuser. Zu ihren Höhepunkten zählen Die Zauberflöte, Dialogues des Carmélites und Falstaff am Royal Opera House, Saul, Orlando und The Rake’s Progress am Theater an der Wien, Die Entführung aus dem Serail an der Opéra national de Paris, Pelléas et Mélisande an der Hamburgischen Staatsoper sowie Alcina und die Uraufführung von George Benjamins Picture a day like this beim Festival d’Aix-en-Provence. Als Konzertsängerin war sie u.a. mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic und dem Royal Concertgebouw Orchestra zu hören. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Simon Rattle, Daniel Harding, Claudio Abbado, Yannick Nézet-Séguin und François-Xavier Roth zusammen. Verschiedene Aufnahmen und Musikvideos machten Anna Prohaska zum Thema des Dokumentarfilms The fabulous world of Anna Prohaska (2013). 2011 erschien ihr erstes Soloalbum Sirène, gefolgt von vielen weiteren Alben wie zuletzt Maria Mater Meretrix mit Patricia Kopatchinskaja und die Camerata Bern. 2024 wurde Anna Prohaska von OPUS KLASSIK als Sängerin des Jahres ausgezeichnet.
Stand: Oktober 2026