Nadine Sierra

Für ihre stimmliche Schönheit, ihre nahtlose Technik und ihr hohes Maß an Musikalität wird Nadine Sierra als viel versprechendes junges Talent der heutigen Opernwelt bejubelt. Sie ist die zurzeit jüngste Gewinnerin der Metropolitan Opera National Council Auditions und der Marilyn Horne Song Competition. Bekannt wurde Nadine Sierra durch internationale Auftritte in führenden Opernensembles und Sinfonieorchestern.
Ihr Solo-Debüt gab sie schon als Teenager an der Palm Beach Opera.
Im Alter von nur 15 Jahren nahm sie mit »O mio babbino caro« von Gianni Schicchi bei From the Top, einem Projekt des National Public Radio für junge Künstler, teil.
Nach dem erfolgreichen Abschluss am Mannes College of Music in New York erhielt sie das Adler Fellowship Program der San Francisco Opera. An selbiger gab sie im Jahr 2011 ihr Ensemble-Debüt in den Rollen der Juliet und der Barbara an der Seite von Thomas Hampson in der Uraufführung von Christopher Theofanidis Oper »Heart of a Soldier«.
In der Spielzeit 2015/16 debütierte Nadine Sierra an der Opéra national de Paris, der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala und an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin. Zu ihrer Antrittsvorstellung in Paris sang sie zum ersten Mal die Rolle der Zerlina in Mozarts »Don Giovanni«, gefolgt von Gilda in »Rigoletto« an der Met und an der Mailänder Scala. Im März 2016 gab sie ihr Debüt an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin unter Daniel Barenboim, im Rahmen der Berliner Festtage. Hier war sie zum ersten Mal in der Rolle des Amor in der Neuproduktion von Glucks »Orfeo ed Euridice« in der Regie von Jürgen Flimm und mit dem Bühnenbild von Frank O. Gehry zu erleben.
Weitere Höhepunkte der Spielzeit 2015/16 umfassten Nadine Sierras Rückkehr an die San Francisco Opera, an der sie in der Rolle der Pamina in »Die Zauberflöte« und in der Titelrolle in Michael Cavanaghs Neuinszenierung »Lucia di Lammermoor« und im Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia als Titania in Brittens »Ein Sommernachtstraum« auf der Bühne zu sehen war.
Auf der Konzertbühne war Nadine Sierra in Liederabenden in Washington, Cincinnati und als Solistin beim Neujahrskonzert des Teatro La Fenice in Venedig zu erleben.
In der Rolle der Gilda in Verdis »Rigoletto« gab sie ihr Debüt an der Atlanta Opera, der Florida Grand Opera und am Teatro di San Carlo, zudem kehrte sie ebenfalls in der Rolle der Gilda an die Boston Lyric Opera zurück, an welcher sie in der Rolle der Titania debütierte. Andere beachtenswerte Engagements umfassen ihr Saisondebüt in Valencia als Norina in »Don Pasquale« und die Titelrolle der »Lucia di Lammermoor« in Zürich. Sie kehrte an die San Francisco Opera zurück, um die Musetta in John Cairds neuer Produktion »La Bohème« zu singen, wie auch die Gräfin Almaviva in John Copleys bildhafter Inszenierung von »Le nozze di Figaro«.
Konzertengagements führten Nadine Sierra mit dem Cleveland Orchestra in Orffs »Carmina Burana« nach Cleveland und Miami sowie zu einem Konzert der George London Foundation in der Morgan Library in New York City. Andere Höhepunkte der Spielzeit schließen ihre Darbietung am Teatro di San Carlo und dem Glimmerglass Festival sowie Konzerte der San Francisco Symphony unter Michael Tilson Thomas mit ein. Ihre Auftritte führten die Sopranistin über Vorstellungen in der Carnegie Hall bis hin zum Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, wo sie an der Seite von Joseph Calleja und Thomas Hampson sang.
Nadine Sierra ist Gewinnerin einer Reihe von Gesangswettbewerben. Sie belegte den ersten Platz bei Neue Stimmen, der Montserrat Caballé und der Veronica Dunne International Singing Competition im Jahr 2013.
Drei Jahre zuvor gewann Nadine Sierra den ersten Preis der George London Foundation Competition, der Gerda Lissner Foundation International Vocal Competition und der Loren L. Zachary Society Competition. Sie war Preisträgerin des Richard Tucker Music Foundation Study, des Career Grant, der Marilyn Horne Song Competition (2007) und der Metropolitan Opera National Council Auditions (2009).
In seinem Roman »Six Incredible Musical Journeys« (2011) widmet der Schriftsteller Nick Romeo Nadine Sierra ein ganzes Kapitel, in welchem er vom großen Erfolg der Sängerin bei den Metropolitan Opera National Council Auditions berichtet. Zudem erschienen Berichte über Nadine Sierra in der Zeitschrift Opera News in der Kolumne »Sound Bites« sowie innerhalb der Titelstory des »Utempo« Magazins.
Die 1988 geborene amerikanische Sopranistin, wuchs mit ihrer portugiesischen Mutter und ihrem amerikanischen Vater in Südflorida auf.

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