Vida Miknevičiūtė
Die litauische Sopranistin Vida Miknevičiūtė zählt zu den führenden lyrisch-dramatischen Sopranistinnen ihrer Generation. Ihr Repertoire umfasst u. a. Sieglinde (Die Walküre), die Titelpartie in Salome, Chrysothemis (Elektra), Lisa (Pique Dame), Marietta (Die tote Stadt), Senta (Der fliegende Holländer), Jenůfa, Elsa (Lohengrin), Elisabeth (Tannhäuser) und Hanna Glawari (Die lustige Witwe). Sie gastierte an internationalen Opernhäusern und Festivals wie den Bayreuther Festspielen, der Bayerischen Staatsoper in München, dem Teatro alla Scala in Mailand, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Hamburg, der Semperoper Dresden, der Finnischen Nationaloper und dem Finnischen Nationalballett, dem Opernhaus Zürich, dem Teatro di San Carlo, der Santa Fe Opera, der Victorian Opera Melbourne sowie bei den Berliner Philharmonikern. An der Staatsoper Unter den Linden wirkte sie als Sieglinde (Die Walküre) in Dmitri Tcherniakovs Der Ring des Nibelungen (Musikalische Leitung: Christian Thielemann), Chrysothemis (Elektra), Elsa (Lohengrin) sowie die Titelrolle in Jenůfa mit. Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2025/26 zählen ihr Debüt in der Titelrolle von Fedora an der Deutschen Oper Berlin (Inszenierung: Christof Loy) sowie Auftritte als Chrysothemis an der Finnischen Nationaloper.
Vida Miknevičiūtė studierte an der Litauischen Akademie für Musik und Theater sowie an der Hochschule für Musik in Leipzig. Nach Stationen im Internationalen Opernstudio Zürich und im Opernstudio der Staatsoper Hamburg war sie Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz.