Maurizio Pollini

Der Name Maurizio Pollini steht für eine einzigartige Karriere und Lebensgeschichte eines international bekannten Mannes und Künstlers, der von Publikum und Kritikern aller Generationen und über alle Breitengrade hinweg gleichermaßen geschätzt wird. Seit mehr als 40 Jahren tritt der Pianist an den bedeutendsten Aufführungsorten in Europa, Amerika und Japan auf und arbeitete dabei mit den namhaftesten Dirigenten und Orchestern zusammen.
Er wurde mit zahlreichen internationalen Preisen geehrt, u. a. mit dem Ehrenring der Wiener Philharmoniker 1987, dem Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Salzburg 1995, dem Ernst-von-Siemens Musikpreis in München 1996, dem »A Life for Music – Artur Rubinstein«-Preis in Venedig 1999 und mit dem Arturo Benedetti Michelangeli Preis 2000 in Mailand. Im Sommer 2004 wurde Pollini beim International Lucerne Festival zum »artiste étoile« ernannt und 2010 wurde er mit dem renommierten japanischen »Praemium Imperiale« in Tokio ausgezeichnet. Zwei Jahre später erhielt er den »Royal Philharmonic Society Award« und 2013 die »Laurea Honoris Causa« der Universidad Complutense de Madrid.
1995 eröffnete Maurizio Pollini in Tokio ein Festival, das dem Komponisten Pierre Boulez gewidmet war. Im selben Jahr und erneut 1999 wurde er von den Salzburger Festspielen eingeladen, eine eigene Konzertreihe zu initiieren und vorzustellen, deren Programme mehrere Musikepochen und -stile in sich vereinen. Basierend auf dieser Idee, realisierte Maurizio Pollini von 1999 bis 2006 neue Konzertzyklen, die er u. a. in der New Yorker Carnegie Hall, in Paris für die Cité de la Musique, in Tokio, im Parco della Musica Rom sowie in Wien präsentierte. Hierbei kombinierte er Kammer- und Orchestermusik aller Epochen – von Gesualdo und Monteverdi bis in die Gegenwart. Weitere, von Maurizio Pollini kreierte Konzertreihen, entstanden von 2008 bis 2013 beim Lucerne Festival, bei der Accademia di Santa Cecilia in Rom, der Cité de la Musique in Paris, am Teatro alla Scala in Mailand, in Tokio und in Berlin.
Maurizio Pollinis Repertoire reicht von Bach bis hin zu zeitgenössischen Komponisten (inklusive Uraufführungen von Giacomo Manzoni, Luigi Nono und Salvatore Sciarrino) und umfasst außerdem sämtliche Beethoven-Sonaten, die er in Berlin, München, Mailand, New York, London, Wien und Paris zur Aufführung brachte.
Auch Maurizio Pollinis Diskographie umfasst Aufnahmen sowohl klassischer und romantischer als auch zeitgenössischer Werke, die international hochgelobt wurden. Einspielungen sämtlicher Werke Arnold Schönbergs für Klavier sowie von Werken Alban Bergs, Anton Weberns, Giacomo Manzonis, Luigi Nonos, Pierre Boulez’ und Karlheinz Stockhausens beglaubigen seine große Leidenschaft für die Musik des 20. Jahrhunderts.
Seine Einspielung der »Nocturnes« von Chopin wurde von Publikum und Kritik mit größtem Enthusiasmus aufgenommen: 2007 wurde er hierfür mit dem Grammy als Bester Solokünstler und dem Disco d’Oro ausgezeichnet, 2006 wurden ihm der ECHO sowie der Choc de la Musique, die Victoires de la Musique und der Diapason d’Or de l’Année (Frankreich) überreicht. Seine CD mit Mozarts Klavierkonzerten Nr. 12 (KV 414) und Nr. 24 (KV 491), eingespielt mit den Wiener Philharmonikern, wurde im April 2008 veröffentlicht, gefolgt von einer zweiten CD mit den Klavierkonzerten Nr. 17 (KV 453) und Nr. 21 (KV 467) sowie einer Neuveröffentlichung, die Chopin gewidmet ist. Im Herbst 2011 wurde Maurizio Pollinis Aufnahme von Brahms’ 1. Klavierkonzert mit der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann als CD und DVD veröffentlicht, seine Einspielung von Brahms’ 2. Klavierkonzert mit denselben Musizierpartnern erschien im Frühjahr 2014. Die Deutsche Grammophon veröffentlichte außerdem eine CD-Sammelbox mit dem Titel »The Art of Maurizio Pollini«, eine neue CD mit den Préludes op. 28 von Chopin und weiteren Werken, Beethoven-Sonaten und zuletzt eine CD mit Chopins Spätwerken, die mit dem ECHO 2017 ausgezeichnet wurde.

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