- Barocktage 2026
Eröffnungskonzert Barocktage 2026
Werke von
Claudio Monteverdi, Luigi Rossi, Antonio Sartorio, Lorenzo Allegri und Maurizio Cazzati
Besetzung
- Theorbe, Leitung:
- Orfeo, Testo:
- Euridice, Clorinda:
- Messagiera:
- Tancredi:
- u.a.
Die belgische Sopranistin Céline Scheen schloss ihre Gesangsausbildung nach Studien in Mons und Brüssel an der Guildhall School of Music and Drama in London ab. Seitdem ist sie als international gefragte Sängerin auf den renommierten Opern- und Konzertbühnen zu erleben. Höhepunkte waren die Titelpartie in John Blows Venus and Adonis am Théâtre de Caen, Euridice in Monteverdis L’Orfeo am Teatro Amilcare Ponchielli in Cremona, Papagena in Die Zauberflöte (Mozart), Coryphee in Alceste (Gluck) und Atilia in Eliogaballo (Cavalli) am La Monnaie in Brüssel, L’Amour in Platée (Rameau) an der Opéra national du Rhin sowie Philonoé in Bellérophon (Lully) am MusikTheater an der Wien. Als Konzertsängerin trat sie u.a. in Carl Orffs Carmina Burana, dem Requiem von Gabriel Fauré, der Krönungsmesse von Mozart und in Bachs Johannes- und Matthäus-Passion auf. Dabei sang sie unter Dirigenten wie Leonardo Alarcon, René Jacobs, Christophe Rousset, Ivor Bolton und Philippe Herreweghe. Seit 2010 arbeitet Céline Scheen eng mit Christophe Rousset und dem Barockensemble Les Talens Lyriques zusammen. Darüber hinaus verbindet sie eine mehrjährige Zusammenarbeit mit Christina Pluhar und dem Ensemble L’Arpeggiata. Es entstanden mehrere Einspielungen, darunter Himmelsmusik (2018), Alla Napoletana (2021),Wonder Women (2024) und La Torre del Oro (2026). Gemeinsame Konzertauftritte führten sie bereits an die Alte Oper Frankfurt, das MusikTheater an der Wien, zum Festival Oude Muziek Utrecht und zu den Salzburger Festspielen. Mit dem Gambisten Philippe Pierlot veröffentlichte sie zuletzt ihre Solo-Alben Dolcissimo sospiro (2024) und Lagrime (2026). Seit 2019 unterrichtet Céline Scheen Gesang am Conservatoire royal de Liège.
Stand: Oktober 2026
Werke von
Claudio Monteverdi, Luigi Rossi, Antonio Sartorio, Lorenzo Allegri und Maurizio Cazzati