150 Jahre ist es her, dass Gioachino Rossini, der große italienische Opernmeister, in seiner Pariser Wahlheimat verstorben ist. Und vor ebenso langer Zeit, im Jahr 1868, trat erstmals Peter Tschaikowskys als Sinfoniker an die Öffentlichkeit. Mit seiner Sinfonie Nr. 1, die den Beinamen »Winterträume« erhielt, demonstrierte er eindrucksvoll seine Begabung als Orchesterkomponist, so wie Rossini mit der Ouvertüre zu seinem Melodramma »Semiramide« gleichfalls sein Talent unter Beweis gestellt hatte, für ein groß besetztes, ausdifferenziertes Instrumentalensemble zu schreiben. 1916 entstand das erste Violinkonzert des polnischen Komponisten Karol Szymanowski, das äußerst raffiniert mit den Klangfarben des Orchesters arbeitet und zu einem interessanten Werke dieser Besetzung im 20. Jahrhunderts avanciert ist. Lisa Batiashvili ist die Solistin, Daniel Barenboim dirigiert die Staatskapelle Berlin.

Termine

Programm

Gioachino Rossini
OUVERTÜRE ZU »SEMIRAMIDE«

Karol Szymanowski
VIOLINKONZERT NR. 1

Peter Tschaikowsky
SINFONIE NR. 1 G-MOLL OP. 13

2:15 h | inklusive 1 Pause VORWORT Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn Referent: Detlef Giese